Dienstag, 3. März 2015

Maulwurfserde für die Balkonpflanzen

Vor ein paar Tagen hat es mich raus in die Natur verschlagen, denn ich musste noch einige wichtige Vorkehrungen für das neue Balkonjahr treffen. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Blumen- bzw. Pflanzenerde. Die alte Erde in den Töpfen habe ich schon vor einiger Zeit auf dem Kompost entsorgt, doch nun brauche ich wieder neue. Dazu habe ich mich auf eine nahegelegene Wiese begeben und die tiefschwarze Muttererde von den Maulwurfshügeln abgesammelt. Doch damit allein war es nicht getan. Um auch auf langer Sicht die Pflanzen mit nährstoffreicher Erde zu versorgen, mischte ich noch einige Zutaten wie Holzasche aus dem Kamin, Basaltmehl bzw. Gesteinsmehl und Hornspäne hinzu. Die Hornspäne zersetzen sich beispielweise nur langsam in der Erde und erhöhen den Stickstoffgehalt im Blumenkasten oder im Kübel. So wird das Pflanzenwachstum auch über den Jahresverlauf gestärkt. Durch diese Methode gehe ich einer chemischen Düngung aus dem Wege und kann mich bei der späteren Ernte über Gemüse, das frei von Pestiziden und Chemie ist, erfreuen. 

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Kommentare:

  1. Lieber Sebastian,
    super Idee, die Hügel so zu verwerten. Bei mir wohnt leider kein Maulwurf mehr. Oh, und an Hornspänen habe ich auch einen großen Bedarf. Die dürfen überall hin und Blaukorn oder Ähnliches nirgendwo.
    Viel Spaß beim Graben und einen wundervollen Start in den Frühling
    Elisabeth

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  2. Vielen Dank. In den nächsten Tagen muss ich noch ein paar Male los und neue Erde von den Maulwurfshaufen holen, denn mit einem Eimer komme ich nicht hin. Der reicht in etwa für eineinhalb Blumenkästen. Schöne Grüße Sebastian

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  3. Maulswurfserde? Was für eine geniale Idee! :-)

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