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Freitag, 29. Mai 2015

Balkonrundgang im Mai

Nachdem ich euch schon vor ein paar Wochen meine Pflanzen auf dem Balkon vorgestellt hatte, wird es jetzt mal wieder Zeit für einen erneuten Balkonrundgang. Es ist schon beachtlich, wie sich die Gemüsepflanzen binnen kurzer Zeit weiterentwickelt haben. Leider gibt es trotz des schönen Frühlingswetters ein kleines Problem. Den Gurken im Blumenkasten ist es einfach noch zu kalt und auch etwas zu feucht. Das gleiche ist bei den Tomaten und Chilis zu beobachten, die viel besser gedeihen würden, wenn es doch etwas wärmer wäre. In den letzten Wochen gab es zwar schon ein paar Tage, die die 20°C geknackt hatten, doch dann kühlte es sich wieder auf 12°C bis 15°C ab. Das Ergebnis kann man gut bei den Gurken erkennen. Jedoch gibt es wiederum andere Pflanzen, die sich bei diesen Temperaturen sehr wohl fühlen. So zum Beispiel der Salat im Blumenkasten und der Kohlrabi im Topf. Hier gab es in der letzten Zeit einen regelrechten Wachstumsschub, was die Chancen auf eine erfolgreiche Ernte sehr erhöht. Auch die Kartoffeln im Kübel entwickeln sich ganz gut und die Blätter sehen kräftig und gesund aus. Da freue ich mich jetzt schon drauf, wie dieses Experiment weiter geht und wie die spätere Ernte ausfallen wird. In einem anderen Kübel habe einen weiteren interessanten Versuch gestartet. Und zwar wurden dort im März zwei Mohrrüben von mir gepflanzt, die in Nachbarschaft mit einer Tomaten- und Chilipflanze wachsen. Die Weinrebe, die ich nun schon im zweiten Jahr auf dem Balkon kultiviere, entwickelt sich sehr gut und liebt anscheinend den sonnigen Platz auf dem Balkon. Aber nun macht euch selbst ein Bild von den Gemüsepflanzen, die ich auf dem Balkon anbaue. Viel Spaß.

 Falls das Video nicht abgespielt werden sollte, bitte hier klicken.













Montag, 29. Dezember 2014

Der erste Schnee auf dem Balkon

Da es in den letzten Tagen mit den Temperaturen immer kälter wurde, war es heute nun endlich soweit. Frau Holle sorgte über Nacht für weiße Schneelandschaften. Auch meinen Balkon und die Pflanzen, die sich ja nun in der Winterruhe befinden, bedeckte sie mit der weißen Pracht. Die kleine Schneedecke hat es immerhin auf eine Dicke von ca. 8cm geschafft. Nun bleibt es aber erstmal abzuwarten, wie sich das Ganze in den nächsten Tagen entwickelt. Kommt vielleicht noch mehr Schnee hinzu? Den ein oder anderen würde es sogar freuen, denn Schlittenfahrt, Schlittschuhlaufen und Winterspaziergänge gehören einfach zum verschneiten Winter dazu. 



Der Blumenkasten ist voller Schnee bedeckt.


Etwa 8cm Schnee auf dem Balkon.


 Die Pflanzen in der Winterruhe.


 Dem Thymian macht der Schnee nichts aus.


Die Minze sieht zwar mitgenommen aus, ist aber robust und treibt im Frühjahr wieder neu aus.


 Der eingeschneite Salbei.


 Der Knoblauch...


 ...und ein weiterer Knoblauch zusammen mit Efeu.


 Dem Rosmarin scheint der Schnee auch nichts anzuhaben.


 Ein weiterer Thymian im Topf.


 Und noch ein Rosmarinpflänzchen.



 Zwei feurige Chilischoten im Winter auf dem Balkon.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Salbei umtopfen

Wie schon bei der Minze, dem Rosmarin und dem Thymian zuvor, überlegte ich mir für welche Kräuterpflanzen es wohl besser wäre, sie allein in etwas größere Töpfe zu pflanzen. Nach kurzer Begutachtung der Pflanzen entschied ich mich den Salbei, der momentan noch im Blumenkasten stand und nicht so wirklich Platz im Wurzelbereich hatte, umzutopfen. Ich denke, wenn ich den kleinen Strauch alleine in einem Topf setze, kommt er besser zur Geltung als wenn er im Blumenkasten bleibt. Bei dem Substrat verwendete ich wie schon in der Vergangenheit schönen lockeren Humus mit etwas Hornspänen als Grunddüngung. Ich werde dem Salbei erstmal ein wenig Zeit geben um sich zu erholen und dann entscheiden, ob ich ihn ein wenig zurückschneide. Die Blätter vom Salbei verwende ich aber nach wie vor für die Zubereitung von Kräutertees.




Samstag, 23. August 2014

Kräutertee selber zubereiten

Mich haben in der letzten Zeit schon einige Mails und Kommentare erreicht, indem auch immer wieder die Frage nach dem "Warum" gestellt wurde. Diese Frage kann ich ohne großes Überlegen ganz klar beantworten. Ich möchte für mich eine gewisse Unabhängigkeit im Bezug auf LEBENsmitteln, wie Obst und Gemüse schaffen. Klar leuchtet mir ein, dass ich mich aus Blumenkästen und Töpfen nicht selbst versorgen kann, aber ich möchte wenigstens einen Beitrag dazu leisten. Denn bei den Pflanzen die ich anbaue, weiß ich auch was drin steckt. Ich verwende dabei keine Chemie, sondern nutze natürliche Dünger, wie Kompost, Pferdemist, Gesteinsmehl, Hornspäne oder Algen. Und das Ergebnis aus diesem Aufwand schmeckt man bei der Ernte deutlich. Da ist es mir dann auch egal, wieviel Mühe und Zeit ich bei der Aussaat und Pflege meiner Pflanzen investiert habe. In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal ein kleines "Kräuterbeet" mit Salbei, Kamille, Oregano, Basilikum, Thymian und Minze im Blumenkasten angelegt und mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Denn immer wenn ich Kräuter für die Zubereitung von Mahlzeiten benötige, gehe ich einfach auf dem Balkon und pflücke mir die Zutaten ab. Auch für das schnelle Ansetzten eines Kräutertees ist so ein Topf oder Blumenkasten mit verschiedenen Kräutern einfach Gold wert. Man zupft sich ein paar Kräuter oder Blätter ab und kann schon einen Augenblick später die Frische des selbst hergestellten Tees genießen. Um das mal ein wenig zu veranschaulichen, habe ich in den folgenden Bildern die Zubereitung eines Kräutertees dokumentiert. 

Als Erstes benötigte ich die frischen Blätter von Salbei und Minze, sowie die Blüten der Kamille und ein paar Thymianzweige.


Frisch gepflückte Salbeiblätter vom Balkon. Salbei hat desinfizierende Eigenschaften und kommt oft bei Halsschmerzen und Halsentzündungen zur Anwendung.


Minze ist hilfreich bei Magen- und Darmbeschwerden, aber auch bei Kopfschmerzen können die Blätter der Minze verwendet werden.


Getrocknete Kamillenblüten, die ich in diesem Beitrag hier schon mal vorgestellt habe.


Ein paar frisch gepflückte Thymianzweige vom Balkon.


Nun gibt man die verschiedenen Kräuter in ein Teesieb. In der Zwischenzeit habe ich bereits heißes Wasser in die Kanne gefüllt. Dieses lasse ich jedoch auf etwa 60°C - 70°C abkühlen, damit sich die Wirkstoffe der Kräuter besser entfalten können. Nimmt man zu heißes oder kochendes Wasser besteht die Gefahr, dass die Inhaltsstoffe der Kräuter zerstört werden.


Nachdem der Tee für ungefähr 10 Minuten gezogen ist, gebe ich noch einen Esslöffel frisch geschleuderten Honig vom Imker hinzu.


Fertig ist der eigene frische Kräutertee vom Balkon.